Über Mich

Ich bin in einem Dorf in Norddeutschland aufgewachsen.


War ich alleine, kletterte ich gerne zu starken Windböen in einen Baum und liess mich oben schön durchschaukeln. Ich wusste genau, ob ein dünner Ast mich auch halten würde. Das Schwimmen lernte ich in einem eiskalten Heidebach. Denn ich wollte unbedingt Kayak fahren. Dies war die Eintrittskarte dazu.Viele Jahre  war ich dann mit dem Boot auf den schönsten Flüssen und Wildbächen unterwegs. 


Die Schule hingegen konnte mich gar nicht begeistern. Sie war mir eine  völlig unverständliche Pflichtübung, zusammengesetzt aus Frust und Langeweile.

Erst als Erwachsener ging mir auf, dass ich schon damals ein visueller oder imaginativer  Mensch war, der entweder alles sofort erfasste oder eben gar nicht. Der Unterricht war eben nur auf "die Normalen" zugeschnitten.


Ich hatte Lust, richtig zu schaffen. So machte ich eine Lehre im Stahlbau und schweisste tonnenschwere Kesselteile zusammen, die ich mit Hilfe eines Kranes zusammensetzte.Bald war mir klar, dass dies noch längst nicht alles vom Leben sei und und so wechselte ich in die Soziale Arbeit.


Hier begleitete ich vom ersten Tag an  Persönlichkeiten mit herausforderndem Verhalten. Da wurde ich zum Forscher und Beobachter. Ich wollte viel mehr über die Ursache verschiedenster handgreiflicher und sozialer Konflikte erfahren.


Innerlich brannte aber meine grosse Liebe zur Natur weiter. Ich machte eine Landwirtschaftlehre auf einem Bio-Betrieb. Denn inzwischen war ich verheiratet und  wollte meinen eigenen Kindern eine gesunde Erde weitergeben können.


Kurz darauf leitete ich einen therapeutischen Bauernhof für Jugendliche. Das war wunderbar!


Nach einiger Zeit fragte mich ein Freund aus der Schweiz an, ob ich nicht eine Wohnguppe für besonders "schwierige" Persönlichkeiten begleiten wolle? Ich sagte ihm zu. Schon bald ging ich mit den  "Schwierigen" täglich zum Arbeiten in den Wald. Ein neues "Timeout" war so für diese Institution geboren.


Wir machten Waldpflege- und Forstarbeiten, was meiner Klientel eine sinnstiftende Beschäftigung sowie grosse innere Ausgeglichenheit  schenkte. Aggressives Verhalten wurde zur Ausnahme. Die Natur schien durch ihre Kraft alles Schreckliche und Traumatisierende aus deren Verhalten heraus zu filtern.

Kurz darauf entstand unter meiner Anleitung am gleichen Ort noch eine Waldschule für Jugendliche.


Und dann wurden beide Projekte mit öffentlichen Preisen ausgezeichnet.


In all der bewegten Zeit verlor ich aber den Blick auf meine eigensten Bedürfnisse. So führte mich erst ein richtig schönes Burnout auf meine rätselhaft verborgene  biografische Lebensspur zurück:


Heute ist mir bewusst, dass wir Menschen zwar materielle, aber doch hauptsächlich feinstoffliche Wesen sind. Und dazu  in ständiger Resonanz mit den Naturkräften. Ein neues Bewusstsein davon birgt in sich ein unglaubliches Potenzial, das jeder, der es will, auch  nutzen kann.


Ich selbst habe von der Sprache der Bäume gelernt. Ich kann mit dem Pferd Holz rücken und viele andere wichtige Dinge draussen verstehen und umsetzen.

Ich bewirtschafte einen sehr grossen Garten. Dort probiere ich Permakultur und Agroforst. Denn für unsere Zukunft wird es recht bald entscheidend sein, ob es wieder kleinräumige gesunde Ökosysteme gibt, die sich selbst und uns Menschen weiter nähren und am Leben erhalten können, oder eben nicht. Die zweite Option wäre schrecklich!


Als Waldcoach helfe ich allen, die sich bewusst mit der Natur verbinden wollen. Ich erstelle und initiiere Konzepte für Outdooreinsätze oder ich begleite als Wanderleiter Menschen, die ihren eigenen Weg mit Natur suchen.


Dazu arbeite ich als Ranger. Ich bin angestellt in einem "Verein für Mensch und Natur". Das ist eine wunderbare Aufgabe!


Willst Du mehr über meine Arbeit erfahren? Schreib mir einfach! Gerne nehme ich mir die Zeit für ein gutes Gespräch.



Danke für Dein Interesse


Herzliche Grüsse, Der Waldcoach

     Wilke Scheitlin-Brandt

Wie ich Waldcoach wurde


Ich bin hauptsächlich im Wald und auf dem Wasser gross geworden. Ein bewegtes Leben als Pädagoge und Landwirt hat mich später immer mehr in die Natur geführt.


Bald schaffte ich täglich mit Schülerinnen und Schülern im Forst. Hier konnte ich beobachten, wie das Selbstvertrauen und die Lebensfreude meiner Begleiter im Wald zunahmen.


Und ich erlebte den Wald dabei in ständiger feiner Resonanz zu uns Menschen.

Er begann, mir von seinen vielen Geheimnissen zu erzählen.


Heute arbeite ich als Ranger in einem Naturschutzgebiet. Und ich entwickle Projekte für Schulen,

die auf der Suche nach ganzheitlichen Unterrichtsmethoden sind.






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